Die drei coolsten HR-Goodies Juni/Juli 2014

Active Sourcing

Drei meiner Highlights aus der HR-Expertenszene der letzten Wochen, ganz subjektiv ausgewählt und ohne Anspruch auf Vollständigkeit: Beiträge von Uwe Sunkel (gleich zweimal) und von Robindro Ullah, die verdeutlichen, wie Mitarbeitergewinnung an sich arbeiten kann. 




Uwe Sunkel: Die Stellenanzeige hat ausgedient 

Uwe Sunkel bringt es auf den Punkt: Stellenanzeigen sollen Bewerber ansprechen und deren Aktivität auslösen. Deutsche Stellenanzeigen sind einfach zu sachlich-komplett. Der
demografische Wandel fordert Mut zur Lücke, die Amerikaner beispielsweise sind da deutlich weiter. Hier ist viel Platz zum Besserwerden. 
Gell? Ich setze noch einen drauf: liebe Unternehmen, die Besten gibt es jeweils nur einmal. Gut sind dagegen alle die, die als Menschen zu euch passen. Also zeigt euch von der menschlichen Seite – wenn schon nicht in der Stellenanzeige, dann doch zumindest im Interview.


Robindro Ullah: The real Candidate Experience

Robindro Ullah zitiert Erfahrungen eines Bewerbers aus dem echten Leben – aha, so also geht Candidate Experience, wenn es den Schutzraum der Hochglanzbroschüre verlässt. Man könnte das als eine einzelne Meinung jenseits der demographischen Mitte abtun, würde dann der Sache aber kein bisschen gerechter. Übrigens bitte den aller-allerletzten Satz nicht überlesen: er stammt bemerkenswerterweise von der Personaler-Seite! Nimmt man das Ergebnis von Stefan Schellers Blind HR Battle aus dem Mai, ist das gleich noch ein Beleg dafür, dass Minderheit gehört zu werden gehört. 


Uwe Sunkel: Verkaufen Sie Ihr Unternehmen

Und gleich nochmal Uwe Sunkel: Employer Branding heißt, Mitarbeiter gewinnen – emotional und ehrlich. Da sind Arbeitgeber- und Produktmarke gar nicht so unterschiedlich. Mit allen Konsequenzen, übrigens. Die Phrasendreschmaschine gehört beim Employer Branding am besten gleich verschrottet.