Twinsoft

TWINSOFT GmbH & Co. KG

Calor-Emag-Str. 3, Ratingen 
www.twinsoft.de

 
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TWINSOFT GmbH & Co. KG gegründet 1989 | 52 Mitarbeiter | IT-Beratung

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Der erste Eindruck:

Die Twinsoft kenne ich schon ziemlich lange, fast zehn Jahre. Heute bin ich zum ersten Mal im neuen Büro, das in der Innenstadt von Ratingen liegt. Noch etwas ist neu: Statt mich wie sonst mit Führungskräften zu treffen, steht heute zum ersten Mal ein Meeting mit Twinsoft-Mitarbeitern auf dem Plan.

Als ich die Treppe hochlaufe, fallen mir ein paar Begriffe ein, die ich mit diesem Unternehmen verbinde: grundehrlich, solide, bodenständig. Für eine IT-Beratung sind diese Attribute nicht unbedingt Standard. Auf der Webseite schreibt Twinsoft, dass sie noch nie einen Kunden verloren haben. Das ist schon bemerkenswert, aber es passt zu diesem Bild. Jetzt bin ich auf die Mitarbeiter gespannt. Was ich bisher gehört habe, klang nach einem ziemlich eingeschworenen Haufen. Welches Bild sie mir wohl vermitteln werden – von sich selbst, von ihrer Arbeit?

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Ansprechpartner: Rita Seidel

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Gereon Tillenburg, Geschäftsführer. Zuallererst Mensch.
Gereon Tillenburg, Geschäftsführer. Zuallererst Mensch.
  • rise: Ihre Webseite betont den Faktor Mensch auffallend stark, Herr Tillenburg. Warum?

    GT: Wirtschaft wird von Menschen gemacht, Menschen treffen Entscheidungen mit anderen Menschen. Auch im Business gilt, was auch sonst das menschliche Miteinander bestimmt: Kunden treffen Entscheidungen zunächst auf einer rationalen Basis. Aber erst, wenn der Kontakt von zwischenmenschlichem Vertrauen geprägt ist, steht sie felsenfest. Entscheiden heißt immer auch Emotio, nicht nur Ratio. Bei Twinsoft hat sich ein respektvoller und konstruktiver Umgangston entwickelt. Wenn uns unsere Kunden so erleben, überträgt sich das auch auf die Zusammenarbeit. So entsteht eine vertrauensvolle Partnerschaft. Eine positive Haltung im Inneren ist die Voraussetzung für ein positives Miteinander nach außen. Deswegen ist es uns als Twinsoft so wichtig, dass wir einen offenen, respektvollen und wertschätzenden Umgang miteinander pflegen.

    rise: Was tun Sie konkret, damit diese Art des Miteinander entstehen kann?

    GT: Gehalt, Ausstattung und Arbeitsumgebung sind wichtig, aber nicht alles. Solche äußeren Faktoren werden schnell zur Selbstverständlichkeit. Viel nachhaltiger wirken zwischenmenschliche Dinge.  Das kann viele Facetten haben:  Zuhören, Hinhören, Spaß haben, Zeit füreinander aufbringen, einander unterstützen, Danke sagen, auch für Kleinigkeiten. Meine Tür steht fast immer offen, jeder kann hereinkommen. Ich bin ansprechbar für alles, was meinen Mitarbeitern auf dem Herzen liegt. Umgekehrt besuche ich meine Mitarbeiter auch in deren Büros und höre, wie die Projekte laufen. Mittags essen wir gemeinsam im Konferenzraum, ich bin auch dabei. Hierarchiedenken passt nicht zur Twinsoft, unsere Führungskräfte sind Teammitglieder. Vor kurzem sind wir in ein neues Büro umgezogen. Es war ganz selbstverständlich, dass alle mit angepackt haben. Wir unternehmen aber auch viel miteinander über die Arbeitszeit hinaus. Viele von uns machen gern Sport und nehmen gemeinsam an Events teil. Firmenturniere wie der Run for Ideas und der Business Soccer Cup sind bei uns feste Termine im Kalender. Kartfahren waren wir auch schon einige Male. Vor kurzem haben wir einen Spieleabend ausgerichtet als Angebot für die weniger Sportbegeisterten. Im Sommer werden wir am Freitagnachmittag einen Wochenausklang anbieten. Dann geht es gemeinsam in den Biergarten. Auch über die Arbeit hinaus haben wir mit diesen Dingen ein Angebot geschaffen, das allen etwas bietet und das Wir-Gefühl fördert.

    rise: Wenn ich Sie richtig verstehe, dann ist der Satz „Bei uns arbeiten Menschen mit Menschen“ auf Ihrer Webseite kein markiger Slogan, sondern Überzeugung.

    GT: Ja, das ist mein Prinzip. Ich will meinen Mitarbeitern genauso begegnen, wie ich das für mich selbst erwarte.

     

Das Projektteam bei der Arbeit. Gekickert wird später.
Das Projektteam bei der Arbeit. Gekickert wird später.
  • rise: Was macht man als Berater bei Twinsoft eigentlich so den ganzen Tag?

    Martin: Marius und ich, wir sind das SIEM-Team. Bei uns geht es um die Abwehr von unberechtigten Zugriffen auf die IT-Systeme von Kunden. Unsere IT-Security-Kollegen kümmern sich darum, dass nichts passiert – Intrusion Prevention nennt man das. Wir beide kümmern uns um die Intrusion Detection. Dabei geht es darum, unberechtigte Zugriffe zu entdecken. In der heutigen IT lassen sich die nicht mehr immer sicher verhindern. Wir kommen also ins Spiel, wenn etwas passiert ist. Dann sorgen wir dafür, dass der Angriff so schnell wie möglich beendet ist und möglichst kein Schaden entsteht.

    Alena: das „Dream-Team“!

    Marius, lacht: Alena macht Marketing! Also, wir beide, Martin und ich, teilen uns die Arbeit auf. Ich bin eher der Mann im Hintergrund, habe einen mehr analytischen Schwerpunkt. Martin ist dann der Frontmann. Ich bin natürlich auch beim Kunden, das gehört als Berater einfach dazu. Aber das Hinterfragen, Analysieren und Konzipieren liegt mir halt mehr als Martin. Der ist beim Kunden einfach supercool.

    Alena: Die Kunden lieben ihn! Er ist total souverän, ehrlich.

    Martin: Haha, soll ich jetzt rot werden! Die Arbeit mit Kunden finde ich ziemlich gut. Für den Job bei Twinsoft bin ich mit meiner Freundin von Freiburg nach Darmstadt gezogen. Aber in Darmstadt sitzt vor allem die Verwaltung von Twinsoft. Wenn es um die Beratung geht, dann spielt die Musik in Ratingen. Das sieht jetzt so aus, dass ich viel Zeit hier verbringe, wenn ich nicht bei Kunden bin. Hier habe ich den direkten Kontakt zu anderen Beratern, wir tauschen uns aus, schreiben Angebote und Konzepte zusammen, bereiten Messeauftritte vor. Auch wenn der Weg nach Ratingen deutlich weiter ist, finde ich das gut so. Menschen um mich zu haben, ist mir wichtig: Kollegen und Kunden.

    Marius: Aber das war ja eigentlich nicht die Frage…

    Martin: Stimmt, ja! Als Berater fangen wir in der Presales-Phase an. Wir überlegen gemeinsam mit den Kunden, was sie brauchen. SIEM-Tools zu haben, ist für Unternehmen in der Grundversorgung heute Pflicht, das schreibt der Gesetzgeber so vor. Grundversorgung heißt Strom-, Gas- und Wasserversorger oder auch Krankenhäuser. Gemeinsam mit den Kunden konzipieren wir eine Lösung – von der IT-Seite, aber auch von der Organisation her. Wir erstellen dann ein Angebot, schlagen ein Tool vor. Wir bieten die ganze Palette von der Einführung  bis zur Schulung an. Einschließlich Managed Services, wenn der Kunde keine eigenen Kapazitäten hat. Dann sorgen wir auch nach der Einführung des SIEM-Tools dafür, dass Angriffe frühzeitig erkannt und abgewehrt werden.

    Marius: Ja, bei Twinsoft machen wir beides: Wir sind in der Presales-Phase da, erstellen ein Angebot. Als Berater decken wir aber auch die Post-Sales-Phase ab. Wir entwickeln Use Cases, Szenarien für Bedrohungsfälle, so dass Angriffe frühzeitig in Logfiles erkannt werden können. Wir schulen die Kunden, wie sie damit umgehen müssen und customizen die Systeme dann auch in der Implementierungsphase. Wenn der Kunde mit uns ein Service Level Agreement abschießt, betreuen wir ihn auch nach der Inbetriebnahme weiter.

    Alena: Das ist ein wichtiger Punkt: Wer als Berater bei der Twinsoft anfängt, hat die Chance, sich zu einem Spezialisten in einem echten Zukunftsthema zu entwickeln. Wir sind mit etwas mehr als 50 Mitarbeitern kein großes Unternehmen. Deswegen hat hier jeder  die Gelegenheit, auch andere Themen als seinen fachlichen Schwerpunkt kennen zu lernen. Wer sich entwickeln will und ein breites IT-Kompetenzprofil aufbauen möchte, der passt gut zu uns.

    Felix: Ja, genau! Ich sag’s mal so: Wenn man ein Projekt abgeschlossen hat und es wird gerade das Team für ein neues Projekt zusammengestellt, dann kann man auch in ein ganz neues Fachthema hineinrutschen. Das ist manchmal nicht das Thema, für das man eingestellt wurde. Aber irgendwie hängen unsere Themen ja alle eng zusammen, so dass man sich im Laufe der Zeit einfach ein ziemlich breites, aber zusammenhängendes Wissen erarbeitet. Das muss man wissen, wenn man bei der Twinsoft anfängt. Hier gehört das dazu. Das prägt auch die Zusammenarbeit: Wir arbeiten Hand in Hand, der Kunde ist immer dabei. Wenn sich irgendwo eine Wissenslücke auftut, dann füllen wir sie ohne viel Gerede.

Twinsoft ist ein IT-Beratungshaus für unternehmenskritische Anwendungen. Seit der Gründung 1989 begleitet Twinsoft Modernisierungs- und Integrationsprozesse bei Kunden und hat sich in den Themen Hochverfügbarkeit, Business Integration und IT-Modernisierung einen Namen erarbeitet.

Der Film zeigt zuerst einige Details über die Lösungen für Zugangskontrolle und Biometrie. Im zweiten Teil erläutert Marius in Theorie und Praxis, was hinter dem Begriff SIEM steckt. 

Neues aus dem Arbeitsalltag


Texte, Videos und Fotos (c) TWINSOFT GmbH & Co. KG, 2017