Sportpark Bonn-Rhein-Sieg GmbH 

Rheinwerkallee 3, 53227 Bonn

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Sportpark Bonn-Rhein-Sieg GmbH Gründungsjahr: 2012 | 45 Mitarbeiter | Fitness und Gesundheit

Rheinwerkallee 3 | 53227 Bonn | Webseite

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Sportpark Bonn-Rhein-Sieg, der erste Eindruck:

Drei Studios und ein Club, alles andere als übliche Fitness-Ketten. Viel habe ich gehört von Mitentscheiden, Gestaltungsspielraum, von Service, Gesundheit und von Qualität. Jetzt will ich mir das genauer ansehen. Bei Visiolife, dem Club im Bonner Mariott-Hotel, fange ich an. Leise Musik, sehr ansprechende Geräte, eine einfach umwerfende Saunalandschaft, viele Zusatzangebote für Gesundheit und Fitness und ein schickes Ambiente. Dann die drei Sportparks, zuerst Ennert. Hier ist richtig viel los. Die junge Frau an der Rezeption begrüßt die Mitglieder mit Namen, das ist ja nett. Das Publikum ist bunt gemischt, ich schaue mich um, während ich warte. Gesundheitsbewusste Hausfrauen sieht man hier ebenso wie fitnessbetonte Professionals, die etwas für sich tun wollen. Ein paarmal laufen Trainer an mir vorbei, immer mit einem Kunden im Schlepptau. Eine Kundin bekommt gerade ein neues Programm, die beiden setzen sich dazu in den Besprechungsraum. Als das Programm fertig ist, bin ich an der Reihe. Jetzt darf ich fragen.

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Ansprechpartner: Rita Seidel

Sportpark Bonn Rhein Sieg
Roman Utwich, bisheriger Geschäftsführer
Roman Utwich, bisheriger Geschäftsführer
“Sportpark – das war für mich Freiheiten, Vertrauen und eine enorme Lernkurve”
Herr Utwich, warum verlassen Sie den Sportpark?

Meine Frau und ich sind in Norddeutschland aufgewachsen. Als 2015 unsere Tochter zur Welt kam, haben wir entschieden, wieder dorthin zu ziehen, wo unsere beiden Familien leben. Nun ist es soweit, wir machen diesen Plan wahr.

Wenn Sie sich im Norden nach einem neuen Job umschauen, auf was werden Sie achten?

Auf zwei Dinge: Zum einen schätze ich die Freiheiten sehr und das damit verbundene Vertrauen, was ich hier erlebt habe. Das würde ich mir auch von einer neuen Aufgabe wünschen, soweit ich wieder in ein Angestelltenverhältnis gehe. 
Vor allem aber habe ich das Ziel, eine eigene GmbH zu gründen und ein Filialsystem mit mehreren Mikroclubs in Norddeutschland zu eröffnen. Das Knowhow hierzu habe ich im Sportpark gelernt und für diese Erfahrung bin ich sehr dankbar.

Timo Marx (Mitte), Prokurist
Timo Marx (Mitte), Prokurist
“Ich bin eigentlich überall – nahe an meinen Kollegen und den Mitgliedern”
Herr Marx, Sie sind der Prokurist der Sportparks. Wie sieht Ihr Arbeitstag aus?

Ich bin viel unterwegs, pendle zwischen den vier Clubs und der Verwaltung im Bonner Bogen. Jetzt müsste ich eigentlich sagen, dass ich überall für sparsames Wirtschaften sorge, nicht wahr? Ich bin aber nicht der Zahlen-Mann, der nur in Profitabilität denkt. Ein gesundes Unternehmen entsteht, wenn wir alle gern hier arbeiten. Aus Spaß bei der Arbeit entstehen die besten Ideen, die uns als Unternehmen weiterbringen. Dabei geht es mal um ein Mitglieder-Event, mal um die Warenwirtschaft oder verbesserte Abläufe. In Gesprächen mit Kollegen und Mitgliedern höre ich davon, nehme sie mit – genau deswegen ist es so wichtig, dass ich viel in den Studios bin. Was umgesetzt wird, entscheiden wir übrigens im Team. Auch in die Ausbildung der dualen Studenten bin ich eingebunden, vor allem durch die Förderung der Top-Leute. Wir entwickeln unsere Führungskräfte aus unseren Teams heraus und haben einen hohen Anspruch an die Service-Qualität unserer Mitarbeiter, denn sie ist unser Aushängeschild. Deswegen sieht man mich auch viel in den Trainingsräumen. Diese Rolle des „offenen Auges“ in den Studios teile ich mir mit dem Geschäftsführer.

Gibt es etwas, das Sie sich von der neuen Geschäftsführung wünschen?

Ja, an einem Punkt sollten wir gleich gestrickt sein: Er oder sie sollte den Kontakt zu Mitgliedern und Mitarbeitern suchen und immer ansprechbar sein.

Helena Rott, Marketing
Helena Rott, Marketing
“Wenn die Kollegen Fotos von ihrer Arbeit posten, Selfies in den Studios machen und unsere Mitglieder die Trainer auf der Straße mit Namen begrüßen, sind das unglaublich starke Marketing-Botschaften”
Frau Rott, Sie sind jetzt drei Jahre dabei. Was haben Sie in dieser Zeit gemacht?

Angefangen habe ich im Sportpark Ennert, an der Rezeption und als Trainerin. Mein Marketing-Studium hatte ich damals schon abgeschlossen, irgendwas mit Fitness war noch geplant. Der Studioleiter wusste, dass ich gern im Marketing arbeiten würde und hat mir die Möglichkeit dazu geboten. Zuerst habe ich Aushänge und sowas für den Sportpark Ennert entworfen, daraus wurde mehr, die anderen Studios kamen dazu – die Rolle ist mit mir gewachsen. Das Gute ist, dass ich nicht nur die Arbeit der Studios kenne, ich kenne auch viele Mitglieder und weiß, was sie motiviert. Seit wir den Visiolife-Club eröffnet haben, ist Marketing eine echte Vollzeitaufgabe geworden, die ich nicht mehr komplett alleine machen kann. In jedem Studio habe ich jetzt einen Ansprechpartner, der die vor-Ort-Arbeit übernimmt und auch mal Fotos von der Fläche an mich schickt.

Und jetzt sitzen Sie in der Verwaltung, wie weg von den Studios…

Ja, zuerst habe ich gedacht, dass mir das nicht so gut gefällt. Aber hier kann ich mich viel besser auf meine Arbeit konzentrieren und bin viel effizienter. Die notwendige Nähe habe ich mir geschaffen. Ich bin bei den Treffen der Studioleiter dabei, wenn es um die Marketingplanung geht. Die Abstimmung mit meinen Kontaktpartnern in den Studios funktioniert per WhatsApp-Gruppe, das ist genial. Einen Tag pro Woche bin ich in den Clubs, so dass ich jeden einmal im Monat sehe. Und einmal die Woche gehe ich zum Training, schlüpfe in die Rolle eines Kunden und sehe ich die andere Seite nochmal hautnah – das ist wahnsinnig wertvoll. Auch als Botschaft an meine Kollegen in der Fläche.

Saskia Felderhoff, Studioleiterin Ölberg
Saskia Felderhoff, Studioleiterin Ölberg
“Unsere Studios sind nicht Physiotherapie mit Kraftraum, auch keine Mucki-Buden. Sie kombinieren Fitness und Gesundheit mit Wohlfühl-Atmosphäre.”
Frau Felderhoff, was ist die Besonderheit der Sportparks gegenüber anderen Fitness-Studios?

Ich habe im Sportpark mit meinem dualen Studium angefangen. Diese Region ist meine Heimat, hier im Ort gab es drei Möglichkeiten für mich. Für den Sportpark am Ölberg habe ich mich entschieden, weil er Fitness und Gesundheit kombiniert und insgesamt sehr fortschrittlich gewirkt hat. Noch im Studium bin ich Rezeptionsleiterin geworden und als kurz vor Ende meiner Ausbildung der Studioleiter in eine andere Filiale gewechselt ist, konnte ich übernehmen – als Studentin! Für mich war damals aber auch klar, dass ich hier bleiben will. Der Zusammenhalt unter den Kollegen ist klasse, wir springen für einander ein, wenn mal irgendetwas ist. Dabei ist das Fitness-Geschäft ja schon sehr anspruchsvoll. Arbeiten an Wochenenden, Feiertagen, Schichtbetrieb mit langen Tagen – das muss man wissen, bevor man in diese Branche einsteigt. Aber die gesamte Arbeit hier macht das wett. Neben dem Zusammenhalt ist das auch der Freiraum, mit eigenen Ideen die Entwicklung des Studios zu gestalten. Da kommt unheimlich viel Input zusammen. Aber wir geben das unseren Teams auch zurück. Jetzt im Herbst veranstalten wir eine Dankeschön-Tour für alle: Je zwei vollständige Studio-Besatzungen werden ins Phantasialand fahren, die anderen beiden Teams verteilen sich dann so, dass die Mitglieder alle vier Studios wie gewohnt nutzen können.

Was würden Sie sich von einer neuen Geschäftsführung wünschen?

Offenheit für Kreativität und Weiterentwicklung sind  mir wichtig. Wir bringen so viele Ideen ein, für unsere eigenen Studios und auch insgesamt. Damit muss der oder die Neue umgehen können, sie moderieren und im Team mit allen entwickeln. Denn darin steckt unsere Stärke, wir sind unheimlich kreativ für unsere Kunden. Die neue Geschäftsführung sollte sich in dieses kreative Netzwerk einfügen können, dass ist mir das Wichtigste für die Zusammenarbeit.

Marc Onkelbach, Physiotherapeut
Marc Onkelbach, Physiotherapeut
“Physiotherapie ist die logische Fortsetzung von Training”
Herr Onkelbach, Physiotherapie und Fitness – wie passt das zusammen? 

Ja, das klingt ein bisschen nach dem erhobenen Zeigefinger, der mit dem Spaß kämpft, nicht wahr? Der erhobene Zeigefinger gehört nicht ins Studio. Nur leider ist der Spaß am Training schnell vorbei, wenn irgendwo etwas wehtut, auch wenn die Ursache vielleicht gar nicht im Training liegt. Wir haben die Physiotherapie in unser Studioangebot integriert, damit der Spaß an der Fitness bleibt. Jeder soll motiviert und erfolgreich nach Hause gehen – auch das ist ein Stück Servicequalität. Physiotherapie sehen wir daher als die logische Fortsetzung von Training, damit auch dann Fitness entsteht, wenn irgendetwas wehtut. Unsere Trainer können selbst oft direkt intervenieren und holen uns Physiotherapeuten dazu, wenn nötig. Wir können dann direkt am Gerät eingreifen und Hilfe anbieten, die den Schmerz löst. Nicht jeder Schmerzfall muss auf die Liege.

Physiotherapie ist im Sportpark also nicht bloß die Liege in einem separaten Raum. Wie ist das Angebot denn entstanden?

Ursprünglich sollte die Physiotherapie das Angebot am Gerät für unsere Mitglieder erweitern. Mit der Zeit kamen im Austausch von Trainern, Therapeuten und Mitgliedern viele Ideen auf, aus denen eine Verflechtung von Fitness und Physiotherapie gewachsen ist. Das Angebot variiert durchaus von Studio zu Studio und wir werden es auch noch weiter entwickeln, denn mit den Ideen sind wir längst noch nicht am Ende. 

Niklas Schlüter, Mitarbeiter Visiolife
Niklas Schlüter, Mitarbeiter Visiolife
“Ein guter Trainer braucht viel Einfühlungsvermögen und Fingerspitzengefühl”
Herr Schlüter, als Trainer haben Sie Fitness und Gesundheit im Blick. Was heißt für Sie Dienstleistung am Kunden?

Im Schnitt beträgt die Trainingsdauer eines Mitglieds etwa eine Stunde. Unser Ziel ist, dass das Mitglied mit dem Gefühl nach Hause geht, sich etwas Gutes getan zu haben. Das kann im Einzelnen sehr verschieden sein. Heute war eine Managerin hier, deren Arbeitstag sehr stressig war. Für sie habe ich eine Einheit mit einer mittleren Belastung konzipiert, die sie gut schaffen konnte. Oder ein sehr ambitionierter Berater, der im Moment sehr intensiv an seiner Kraft-Ausdauer arbeitet. Für ihn habe ich ein sehr viel anspruchsvolleres, forderndes Programm zusammengestellt. Beide sind froh und zufrieden nach Hause gegangen, denn sie haben ihre Trainingsziele für heute erreicht. Damit das so ist, müssen wir Trainer uns in unsere Mitglieder hineinversetzen, was eine ganze Menge Empathie braucht. Allen Trainierenden das passende Maß an Aufmerksamkeit zu schenken, um notfalls eingreifen zu können, ohne aber als Kontrollinstanz empfunden zu werden, setzt viel Fingerspitzengefühl voraus.

Wechseln wir die Blickrichtung: Wie sieht denn Ihr Kontakt zur Verwaltung aus?

Erste Anlaufstelle für Schichtplanung, Urlaubsanträge und Ähnliches ist die Studioleitung, die sich mit der Verwaltung in Verbindung setzt, wenn nötig. So bleibt uns maximale Zeit für die Trainingsbetreuung. Die Kolleginnen dort kümmern sich auch um Vertragsangelegenheiten von Mitgliedern. Gut finde ich, dass der Geschäftsführer und der Prokurist häufig hier im Club sind. So erfahren sie, was Mitarbeiter und Mitglieder bewegt. Sie sind dann auch problemlos ansprechbar. Übrigens verbringen alle Verwaltungskollegen nach dem Jobstart zuerst einige Zeit in einem der Studios. So lernen sie unser Tagesgeschäft hautnah kennen. Diese Verflechtung ist ein Teil unserer Firmenphilosophie.

(c) Interviewtexte und Fotos: Sportpark Bonn-Rhein-Sieg GmbH, 2017