Kreiss Workprotect

Kreiss Workprotect GmbH  

Daimlerstr. 3, Deckenpfronn/Böblingen 
www.kreiss-workprotect.de

 
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Kreiss Workprotect GmbH gegründet 1985 | < 20 Mitarbeiter | Handel

Daimlerstr. 3, 75392 Deckenpfronn | www.kreiss-workprotect.de

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Der erste Eindruck:

Ein Familienunternehmen aus dem schwäbischen Deckenpfronn – ich kann mich kaum gegen den Spontaneindruck von Tradition und in-sich-Ruhen wehren, als ich das erste Mal von Kreiss Workprotect hörte. Eine schlichte Webseite verstärkte den Eindruck noch. Das wird schnell anders, als ich die Familie Kreiß und ihr Team in Deckenpfronn bei Böblingen kennen lerne. Das hier ist zukunftsgerichtetes Unternehmertum wie es sein soll. Neue Ideen gibt es viele. Ob und wie sie umgesetzt werden, misst man an deren Wirkung auf Kunden ab. Was umgesetzt wird, wird durch intensiven Austausch untereinander geklärt. Da sitzt die Chefin nicht im Elfenbeinturm, sondern nimmt oft und gern Impulse auf, die von den Mitarbeitern eingebracht werden. Hier ist alles eng verzahnt: Kunden und Arbeitsweise, Portfolioentscheidungen und Markttendenzen, das lokale Team und die externen Mitarbeiter, Standort und Intranet, Lager und Verwaltung. 

Hier hat jeder seine feste Aufgabe. Alle Türen stehen offen, für die externen Kollegen per Intranet. Die Wege sind kurz, Informationen werden untereinander ganz informell geteilt. Der Außendienst kommt einmal im Monat zum Jour Fixe vorbei, das hält die menschliche Nähe wach. Björn Kreiß verrät mir, wie Vertrieb und Marketing es schaffen, sich trotz der räumlichen Distanz die Bälle ständig zuzuspielen. Aha, denke ich. Das hier ist pfiffig und durchdacht. Diese Schwaben wissen, wie’s geht. 

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Sibylle Kreiß, Geschäftsführerin
Sibylle Kreiß, Geschäftsführerin

Interview mit Sibylle Kreiß: Arbeitsschutz sichert den unternehmerischen Vorsprung unserer Kunden

Frau Kreiß, Ihr Unternehmen vertreibt Arbeitsschutzkleidung. Als Familienunternehmen setzen Sie sich am Markt gegen größere Wettbewerber durch. Wie gelingt Ihnen das?

SK: Wenn man Kunden langfristig binden und zufriedenstellen will, muss man ihre Bedürfnisse erkennen und verstehen. Wir sind Vollsortimenter und können auch Sonderwünsche bedienen. Für uns ist es wichtig, mitzudenken und Lösungen zu finden, bevor der Kunde uns auf etwas anspricht. Ob wir unser Produktportfolio ändern, neue Dienstleistungen anbieten oder Abläufe im Unternehmen anpassen: wir nehmen Impulse von Kundenseite und vom Markt frühzeitig auf, bewerten und gewichten sie und setzen sie so zeitgerecht um, dass wir gut vorbereitet in den Kundenkontakt gehen.

Prägen denn nicht vor allem berufsgenossenschaftliche Vorgaben an die Arbeitssicherheit Ihr Geschäft?

SK: Ja, das ist ganz sicher so. Für viele unserer mittelständischen Kunden ist die Arbeitsschutzverordnung ein zwangsläufiges Muss, das vordergründig erst einmal Kosten mit sich bringt. Dass Arbeitsschutz auch Produktivitätsgewinn bedeutet, zeigen wir durch eine erweiterte Beratung auf: Arbeitsschutz lässt sich zum Aufbau unternehmerischen Mehrwerts einsetzen. Durch solche Beratungsleistungen profitieren unsere Kunden von der Zusammenarbeit mit uns, eine von Vertrauen geprägte Geschäftsbeziehung entsteht.

rise:  Apropos Vertrauen – was unterscheidet Sie denn von anderen Anbietern?

SK:  Manchmal sind es Kleinigkeiten, mit denen wir bei unseren Kunden punkten. Viele unserer Artikel sind auf Zweckmäßigkeit und Sicherheit ausgelegt, das liegt einfach in der Natur der Sache. Deswegen freuen sich unsere Kunden, dass wir einen Bestickungsservice anbieten, um Logos oder Firmennamen auf die Ware aufzubringen. So werden diese einfachen und zweckmäßigen Gebrauchsartikel zum Träger der Corporate Identity. Oder wir bieten spezielle Größenservices an, damit die Arbeitskleidung gut sitzt und nicht behindert.

Eine ganz andere Frage: Ihre beiden Söhne arbeiten in der Firma mit. War das so geplant?

SK: Nein, das ist tatsächlich eher Zufall.  Beide haben sich für denselben Ausbildungsberuf entschieden, ohne dass wir als Eltern darauf Einfluss genommen haben. Durch die Ausbildung haben beide ganz andere Unternehmen kennen gelernt und neue Impulse in unseren Betrieb hinein getragen. Dass beide heute hier arbeiten, gefällt mir auch wegen dieser Impulse gut. Wie ihre berufliche Entwicklung weitergeht, ist aber ganz offen. Wenn einer meiner Söhne – oder auch beide – meinen, dass sie sich außerhalb des elterlichen Betriebes weiterentwickeln wollen, dann ist das für mich in Ordnung. 


Texte und Fotos (c) Kreiss Workprotect GmbH, 2017