IKEA Logistics GmbH 

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IKEA Logistics GmbH Gründungsjahr Ikea: 1943 | >200 Mitarbeiter | Groß- und Außenhandel

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Der erste Eindruck:

Inhabergeführten Unternehmen sagt man nach, dass sie ganz wesentlich von ihren Gründern geprägt werden. Bei kleineren Unternehmen mag das angehen. Aber gilt das auch für ein Unternehmen wie Ikea, einem Weltkonzern mit über 150.000 Mitarbeitern? Sein Gründer Ingvar Kamprad soll ja ein bemerkenswerter Mensch sein. Schöne Ware für wenig Geld – im Erfolgsprinzip von Ikea steckt viel von seiner Persönlichkeit. Wer mit 17 Jahren ein Unternehmen gründet, es mit pragmatischem Verstand zum weltweiten Erfolg ausbaut, der beweist Entscheidungsstärke und einen guten Blick für das Wesentliche. Nachdem ich Ikea etwas näher kennen gelernt habe, scheinen mir diese Eigenschaften genauso Teil des Ikea-Erfolgsrezepts zu sein wie Billy und Rationell. Aber das ist nicht alles. Bei meinem ersten Besuch im Ikea-Logistikzentrum in Mengede, unterwegs von Parkplatz zum Haupteingang, begegnete ich einer ganzen Reihe von Ikea-Mitarbeitern. Erstaunlicherweise grüßte mich jeder mit einem freundlichen Hallo. Netter Zufall, dachte ich, ein bisschen belustigt. In einem kleinen Dorf wie Kamprads Heimatort Agunnaryd mag das angehen, aber in diesem gigantischen Logistikzentrum mit mehr als tausend Beschäftigten? Inzwischen sehe ich das anders. Mir sind hier Menschen begegnet, die maßgeschneiderte Lösungen für komplexe Aufgaben finden, die sich ihre Wege zum Ziel jeden Tag erarbeiten. Nullachtfünfzehn-Lösungen funktionieren nicht bei den hohen Zielen, die sich Ikea gesetzt hat. Ellbogendenken? So käme hier wohl keiner weiter. Hier dominiert Hand in Hand, das Wissen um die Stärke des anderen, die die eigenen Kräfte vermehrt. Was mit dem Eindruck schlichter Freundlichkeit begann, hat sich inzwischen ausgewachsen zu einem Bild von Kollegen, unter denen Offenheit, Verantwortungsbewusstsein und Kommunikationsstärke dicht gesät sind.

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Ansprechpartner: Rita Seidel

Ikea Logistics
Christoph Brachetti und Andreas Reinhoff
Christoph Brachetti und Andreas Reinhoff
Christoph und Andreas sind Service-Verantwortliche bei Ikea Logistics. Beide erklären, was den Arbeitsplatz Ikea ausmacht: 

Die Größe dieses Standortes ist beeindruckend mit all den vielen großen Lagerhallen. Geht man in einem so riesigen Komplex als Mitarbeiter nicht unter?

AR: Dieser Standort hier beherbergt ein europaweites Zentrallager für die Versorgung der Möbelhäuser in Europa, sowie das Kundenorderlager für die direkte Lieferung von Bestellungen an Kunden in Deutschland  – daher die enormen Dimensionen unseres Geländes. Es gibt hier noch weitere Ikea-Unternehmen. Unser Bereich Warehousing Logistics beispielsweise gehört zur Ikea Logistics GmbH. Wir sind 33 Kollegen und arbeiten in kleinen, schlagkräftigen Projektteams zusammen, in denen unser Spezialistenwissen wie die Zahnrädchen ineinander greift. Wir kennen uns untereinander gut, wir helfen uns gegenseitig. Anonymität habe ich hier noch nirgendwo gespürt, im Gegenteil. Die menschliche Nähe kann man tatsächlich erleben: Überall gibt es kommunikative Sitzecken, die von den Kollegen genutzt werden. Die einen sitzen zum Kaffee nach dem Essen zusammen, die anderen machen gerade ein Projektmeeting. Ikea ist vielfältig, der Mitarbeiter ist als Impulsgeber für Innovationen wichtig. Bei Establishment Support, also in meinem Verantwortungsbereich, sind wir Logistikplaner, die auch die geplanten Einheiten in der Realisierung unterstützen und das Ergebnis erleben. Das ist der große Vorteil dieser Arbeit. Es gibt hier niemanden, der nicht genau weiß, was in einer Logistik-Einheit täglich passiert. Notfalls ist die Realität gleich nebenan in den Lägern am Standort sichtbar.

CB: Ja, praxisnah, bodenständige, effiziente Lösungen zu entwickeln, das ist wichtig. Das gilt auch für uns als Research & Development, also die Entwicklungsabteilung bei Warehousing Logistics, zu der ich gehöre. Wir sind immer auf der Suche nach neuen Intralogistiklösungen. Dabei kommen viele Anregungen direkt aus unseren Möbelhäusern und Lagern so daß wir den ständigem Bezug zur Realität haben. Sie werden in Pilotprojekten getestet und nur dann umgesetzt, wenn sie gezeigt haben, dass sie im Alltag tatsächlich nützlich sind. Wenn wir eine neue Lösung gutheißen, dann wird sie weltweit angewendet

Hier ist also das Herz für Logistik-Innovationen bei Ikea überall in der Welt?

AR: Wieder eine ganz wesentliche Eigenschaft von Ikea: Wir entwerfen hier Standard-Prozesse und -Lösungen für unsere Logistik-Units. Es geht aber nicht darum, alle unsere Units den Standards anzupassen, sondern um eine optimale Ausstattung jeder einzelnen. Unsere Aufgabe ist, Lösungen zu finden, mit der Anwendungsfall der einzelnen Unit optimal abgedeckt ist. Daraus ergibt sich ein Anspruch für uns als Mitarbeiter: genau hinschauen, das Wahrgenommene analysieren und daraus die optimale Lösung entwerfen. Notfalls eine, die es bisher noch nicht gab.

CB: Unsere Aufgaben verlangen immer wieder das Talent, mit unbekannten Situationen umzugehen und passende Lösungen zu finden. Denn nichts ist alltäglich. Wir arbeiten alle sehr autonom, organisie­ren unsere Arbeit selbst. Wer hier anfängt, erlebt schon früh den Anspruch, Aufgaben selbstständig zu lösen. Jeder kann dabei auf seine Kollegen zählen; wir helfen uns gegenseitig mit unserem Knowhow, achten aber auch menschlich auf einander. Die Bereitschaft, Entscheidungen zu treffen und Verantwortung zu tragen, bringt jeder in Ikea mit. Der Umfang der Verantwortung variiert mit der Berufserfahrung und der Position, gehört aber zu jeder Aufgabe dazu.

Das klingt nach einem Job mit Spielraum…

AR: Genau das ist  uns wichtig. Wer bei Ikea Logistics anfängt, betritt ein irre spannendes und abwechslungsreiches Umfeld: wir arbeiten in multikulturellen und internationalen Projektteams, hier an unseren Arbeitsplätzen und vor Ort. Dabei erleben wir ständig hautnah mit, wie unsere Arbeit Dinge bewegt und besser macht. Oder anders gesagt: Ikea will seinen Kunden ein immer besseres Einkaufserlebnis bieten, jeder Einzelne kann mit seinen Ideen die Welt bewegen. Wer klare beruf­liche Ziele hat, der kann sich bei uns weit entwickeln. Von hier aus kann man in eine internationale Karriere starten oder es am Standort weit bringen.

Inga Roling
Inga Roling
Inga erzählt von der Arbeit im Servicebereich Establishment Support:

Wir im Team Establishment Support unterstützen alle weltweiten Projekte für neue Ikea-Logistikeinheiten. Unsere Aufgabe beginnt immer unterschiedlich, denn jedes Projekt ist anders. Mal steht als erster Schritt der Landerwerb an, mal soll ein bestehendes Objekte gemietet oder fremdvergeben werden, dazwischen ist alles möglich. Als konzeptorientiertes Unternehmen haben wir in der Abteilung Warehousing Logistics in Zusammenarbeit mit allen Partnern der Ikea Supply Chain viele Prozesse geschrieben, Lagerautomatisierungen konzipiert und bewertet. Aber jedes neue Lager ist anders. Deswegen sind wir häufig in der Etablierungsphase vor Ort um unseren Prozess weiter zu entwickeln. Wir arbeiten weltweit: mal in Australien, mal in Amerika, dann wieder irgendwo in Europa. Mit der Zeit werden wir alle zu Spezialisten, die in der Optimierung von Intralogistik-Units nicht nur die neuesten Entwicklungen kennen, sondern vor allem irre viele Alltagsprobleme unter den verschiedensten Bedingungen und überall auf der Welt gelöst haben. Wir sind alle Planer hier, aber keine Theoretiker. Wir sind auch dabei, wenn eine neue Unit an den Start geht. Dann sitzt man frühmorgens in Helm und Sicherheitsschuhen an einem Tor der neuen Unit und hilft Lösungen für Unerwartetes zu finden. Wenn wir gut geplant haben, sehen wir den Erfolg. Wenn etwas schiefgeht, dann lernen wir fürs nächste Mal. Für Fehler reißt einem hier niemand den Kopf ab, denn keine einzige neue Unit ist wie die vorherige. Genau hinschauen, Lösungen finden, mit Mut und Selbstvertrauen improvisieren, das ist neben der Konzeption der Hauptteil unserer Arbeit.

 

Ikea, das skandinavische Einrichtungshaus. Wer kennt es nicht? Nicht so bekannt ist Ikeas Philosophie: Als Arbeitgeber bietet Ikea seinen Mitarbeitern den Spielraum, selbst Ideen einzubringen und so die Entwicklung von Ikea mitzugestalten. Das gilt für die Einrichtungshäuser, aber auch für das Logistik-Tochterunternehmen in Dortmund.
Ikea Logistics ist weltweite Projektarbeit, multikulturelles Miteinander und ein persönlicher Verantwortungsbereich.  In diesem Video erzählen Mitarbeiter, was das konkret im Arbeitsalltag bedeutet.

(c) Interviewtexte, Fotos und Video: IKEA Logistics GmbH, 2017